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Langeweile in der durch Covid-19 ausgelösten Schulschließung - das kennen momentan wohl nur zu viele Schülerinnen und Schüler. Juliane Westfahl und ihre Familie nutzten deshalb die freie Zeit im April, um zu Hause Stoffmasken zu nähen und an Pflegekräfte, Arztpraxen und das DRK rund um Gerstetten zu spenden.
„Angefangen hat alles mit zwei Stoffmasken, welche wir für unsere Großeltern nähen wollten. Für die ersten Exemplare brauchten wir dazu noch fast eine Stunde.“, sagt Juliane. Die Nachfrage wurde relativ schnell größer und über verschiedene Facebook-Gruppen machten die Vier ihre Arbeit publik. Viele Interessenten meldeten sich und letztendlich wurden 341 Masken in den verschiedensten Mustern und Größen an den Mann gebracht. Einige davon wurden auch an private Personen verkauft, um das Taschengeld aufzubessern. Bei der Erstellung der Masken gäbe es außerdem eine strikte Arbeitsaufteilung, so die 11-Jährige. Die Mutter wäre hierbei für das Zuschneiden und Bügeln verantwortlich, Julianes älteste Schwester Sophie und sie selbst nähten die verschiedenen Masken und die Mittlere der drei Schwestern, Pauline, ziehe das Gummi ein und unterstütze ebenfalls beim Nähen.
Schon Wochen vor der eigentlichen Maskenpflicht war die Nachfrage sehr groß, vor allem in Arztpraxen und beim Pflegepersonal. Mit dem endgültigen Entschluss des Landes kam dann aber noch einmal ein Riesenschwung an Arbeit. „Wir bekommen sehr viel Lob und Anerkennung für unsere Arbeit und noch mehr Schokolade und Gummibärchen als Dank.“, meint Pauline. „So lässt sich fehlende Motivation schnell überwinden“. Außerdem hätten die Hörspiele der „drei ???“ auch immer dazu beigetragen bis spät am Abend nähen zu können, ohne die Lust zu verlieren.
Besserer Umgang mit der Nähmaschine, Ausdauer und Zuverlässigkeit sind nur ein kleiner Teil von dem, was die drei Mädchen gelernt haben. „Letztendlich haben wir ganz viele tolle Menschen kennengelernt und hatten einen tollen Zeitvertreib. Nur am Ende wieder alles aufzuräumen war echt blöd.“

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Discover Industry
Am 23. und 24. Januar 2020 war der Discover Industry - Truck zu Gast am Bildungszentrum Gerstetter Alb. In zwei verschiedenen Veranstaltungsformaten hatten die 9. Klassen der Realschule und die 8. Klasse der Werkrealschule die Möglichkeit, alles rund um das Thema Industrie kennenzulernen und zu entdecken. Zunächst erfolgte eine theoretische Einführung in die Geschichte der Industrie. Exemplarisch konnten die Schülerinnen und Schüler anschließend sehr praxisnah an fünf interaktiven Stationen den Weg von der Produktidee, über die Entwicklung und Produktion bis hin zum Vertrieb durchlaufen. Dabei konnten sie bspw. mithilfe einer nachgestellten Fließbandproduktion Perlen in entsprechende Gefäße abfüllen, alles gesteuert über ein Handy. Ebenso hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, selbstständig eine Handy-App zu programmieren. Dabei mussten sie vor allem mathematische Grundformen und –regeln anwenden.
In der zweitägigen Veranstaltung konnten die Schülerinnen und Schüler sehr viele Eindrücke gewinnen und hatten bei den verschiedenen „Stationen“ sehr viel Spaß.

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Nach 43 Jahren Einsatz als Sportlehrerin in verschiedenen Grund- und Hauptschulen in Heidenheim, Neuhausen auf den Fildern und seit 2004 in Gerstetten wurde Frau Anna Wiedenmann Ende November in den Ruhestand verabschiedet.
Nach ihrer Rückkehr 2004 in ihren Heimatraum Heidenheim landete Frau Wiedenmann an der Grund- und Hauptschule Gerstetten, wo sie sich mit ihrer Familie auch nieder ließ. In den 15 Jahren am Bildungszentrum Gerstetter Alb half sie auch an sämtlichen Grundschulen in den Teilgemeinden Gerstettens aus. An den Grundschulen Gussenstadt, Heuchlingen, Heldenfingen und in den letzen beiden Schuljahren in Dettingen sprang sie jederzeit ein, wenn ein Sport- oder Schwimmlehrer fehlte. Bei sämtlichen Sportveranstaltungen (Völkerballturnier, Bundesjugendspiele, …) war sie stets mit vollem Einsatz und Freude dabei. Das Kollegium und die Schüler/Innen werden darüber hinaus ihr Strahlen und positive Art vermissen.
Wir wünschen Frau Wiedenmann alles Gute für den Ruhestand und freuen uns auf ein Wiedersehen!
Rektorin Eva Grech verabschiedet Anna Wiedenmann in den Ruhestand
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Seit Oktober müssen die Schüler des Bildungszentrums Gerstetter Alb und deren Eltern damit rechnen, dass im Sekretariat der Grund- und Werkrealschule nicht Frau Baur an ihrem angestammten Platz sitzt, sondern die neue Sekretärin Frau Thierer. Da Frau Baur ihre Arbeitskraft in Zukunft zwischen Schule und Musikschule aufteilt, hat die Gemeinde Gerstetten Frau Thierer eingestellt, die die umfangreichen Aufgaben der Schulsekretärin am Dienstagnachmittag sowie am Donnerstag und Freitag erledigt. An den anderen Tagen ist wie gewohnt Frau Baur an ihrem Platz anzutreffen.

Das neue Sekretärinnen-Duo Frau Baur und Frau Thierer
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Am 12. und 13.11.2019 fanden nun schon zum 8. Mal die alljährlichen Völkerballturniere des Bildungszentrums Gerstetter Alb statt. 370 Schüler bestritten an den zwei Tagen die Wettkämpfe.