Am vergangenen Montag verwandelte sich das Klassenzimmer der 8a in eine kreative Baustelle: Mit 6.000 Dominosteinen und einem Zeitfenster von drei Stunden stellten sich die Schülerinnen und Schüler einer besonderen Herausforderung. Zunächst planten die Gruppen ihre Bauabschnitte. Die erste Gruppe entwickelte einen gelungenen Start, die folgenden Teams mussten ihre Strecken so gestalten, dass sie nahtlos an den vorherigen Abschnitt anschlossen und die Kettenreaktion an die nächste Gruppe weitergaben. Die letzte Gruppe entwarf schließlich den krönenden Abschluss der Dominobahn. Dann begann die eigentliche Bauphase. Stein für Stein entstand eine beeindruckende Strecke – begleitet von einigen ungeplanten „Testläufen“. Wer beim Aufbau an Sicherungssteine gedacht hatte, war klar im Vorteil: Sie unterbrachen die Bahn an wichtigen Stellen und verhinderten, dass eine versehentlich ausgelöste Kettenreaktion das gesamte zunichte machte. Je näher es dem Ende ging stieg die Spannung. Jeder umgefallene Stein und jeder Abschnitt, der erneut aufgebaut werden musste, kostete wertvolle Zeit. Dennoch arbeiteten alle Gruppen konzentriert und verloren das gemeinsame Ziel nicht aus den Augen. Schließlich war es geschafft: Pünktlich standen alle Abschnitte bereit – eine echte Punktlandung. Mit großer Vorfreude wurde die Kettenreaktion schließlich ausgelöst und machte die gemeinsame Leistung der Klasse sichtbar. Im anschließenden Gespräch wurde deutlich, dass der Domino Day mehr war als ein kreatives Bauprojekt. Wie beim Bau der Dominobahn trägt auch in einer Klassengemeinschaft jeder Einzelne zum Gelingen des Ganzen bei. Gute Zusammenarbeit erfordert Absprachen, gegenseitiges Zuhören und die Bereitschaft, Verantwortung für den eigenen Teil zu übernehmen. So wurde der Domino Day zu einer anschaulichen Erfahrung dafür, wie Teamarbeit und Zusammenhalt zum gemeinsamen Erfolg führen.